Unter dem Hauptmenü "Mucher Impressionen" ist diese Seite dem Technik & Bauern Museum in Much-Berzbach gewidmet.
Im April 2018 fotografierte Uli Zobel anlässlich einer Veranstaltung das Museum. Bei Interesse vergrößere untenstehendes Video durch Klick auf das Zeichen mit den 4 Pfeilen und starte dann das Video. Die einzelnen Fotos dazu seht ihr hier.

Im Sommer 2014 begann ein besonderes Projekt, welches unten dokumentiert ist. Zunächst eine Zusammenfassung in folgendem kleinen Video.


 Ein Klick in die untenstehenden Bilder führt zu weiteren Bildern.  7. Februar 2015 - Heimatverbundene und ehrgeizige Männer aktiv
 Lambach-Pumpe L-380 Baujahr 1914  Das Team
   
Das erste schwere Teil der Lambach-Pumpe L-380 wird geborgen. Hier ist der erste Teil eines Puzzles.
Teilstück kommt an die Angel So da ist es
 Ein Phänomen kommt ans Licht Das letzte Stück hängt für den Transport am Haken.
 Ein Phänomen kommt ans Licht Vorsichtig absetzen
Es strahlt der Sand Letzte Position erreicht
Da war doch noch Rost Erfolg gibt Spaß
 Ventilsteuerung restauriert  Offizielle Inbetriebnahme
Ventilsteuerung restauriert  Offizielle Inbetriebnahme 1


Zum Projekt

Unter den fachkundigen Augen von Karl-Heinz Warzok haben sich tatkräftige Männer dieses neue Projekt ausgedacht. Eine alte verrostete, nicht mehr im Betrieb befindliche Lambach-Pumpe, Baujahr 1914, soll aus einem unwegsamen Gelände geborgen und zur Ansicht in Much-Berzbach wieder aufbereitet werden. Für Karl-Heinz ist es das zweite Projekt dieser Art.
In diesem Zusammenhang auch der Link auf eine private Home-Page von Peter Wagner zu diesem Thema.

Ein Überblick mit ausgewählten Bildern ist hier zu sehen.
In diesem Zusammenhang auch ein Link auf einen Artikel in much-heute.de - Das Online-Magazin für Much.
Der aktuelle Flyer zu diesem Projekt ist hier zu finden.

Eine detailierte L-380-Projekt- und Funktionsdokumentation ist hier erreichbar.

Wie funktioniert eine Lambach Pumpe?
Eine Demonstration der Funktionalität mit einem Applet von Fritz Keller findet man hier: Aktivierung in neuem Fenster vornehmen. Dafür muss Java im Browser zugelassen sein.


Projektverlauf im Detail in Bildern

Links auf OneDrive sind nicht mehr aktiv.
Inhalt der Präsentation
20140701 Unscharf Der erste Eindruck am 1. Juli 2014 war genau wie meine Bilder: Unscharf. Was ist das für ein Gerät im Wald? Hat dieses verrostete Teil jemals funktioniert? Wie hat es funktioniert? Warum und wieso hat man genau hier so ein Teil vergraben? Kann man so etwas wieder bergen und restaurieren? Für die Unschärfe meiner Bilder (ohne Blitz mit Stativ im Dunkeln) hatte ich den Grund gefunden: Schalter am Objektiv war verstellt. Aber ist das mit der Rekonstruktion der Pumpe ebenso einfach?
20150206 Freilegen Schlamm, Matsch, Unrat, Wasser. Die Pumpe bzw. das was noch davon zu sehen ist, wird freigelegt. Am 6. Februar 2015 versuchten drei Männer in feuchtem Umfeld Licht in das Dunkle zu bringen. Mit Schaufeln aller Art, Rostlöser und Zangen geht es zur Sache. Auch die kleine Treppe am Ausgang wurde freigelegt. Ein gewachsener Baum am Eingang versperrt den Weg.
20150207 Erster Abtransport Am 7. Februar 2015 wurde dann ein erstes größeres Teil von der Maschine gelöst. Schweres Gerät und vor allen Dingen viele Helfer waren für diesen Tag eingeplant. Das Teil wurde mit einem Flaschenzug angehoben und in eine Position gebracht, um es über eine starke Bohle aus dem schmalen Ausgang hinauszuziehen. Das ging natürlich nur mit einer Winde und vier tatkräftigen Männern um die Maschine herum. Die nächste Herausforderung war, dieses Stück eine Böschung hochzuziehen. Auch dafür war eine gute Zugmaschine vorhanden.
20150213 Baum ist im Weg Eine größere Aktion war für die Freilegung des Hauptteils der Pumpe erforderlich. Der komplette Schlamm und Unrat musste herausgeschafft werden, damit die Pumpe an den richtigen Platz zum Herausziehen positioniert werden konnte. Die Ausgangsposition wurde wieder mit dem Flaschenzug erreicht. Da war jedoch noch der Baum, welcher in den Eingang gewachsen war. Er musste gefällt und der untere Stamm mühsam in kleinen Schritten zersägt werden.
20150220-21 Das dickste Stück Die langwierigsten Arbeiten wurden am 20. und 21. Februar durchgeführt. Der Hauptteil der Pumpe musste auf einem zu konstruierenden Schlitten fixiert werden. Das Mauerwerk des Eingangs musste etwas abgeschlagen werden, damit die Pumpe durchgezogen werden konnte. Beim Herausziehen des wohl dicksten Brockens ging einiges an Material zu Bruch. Das sehr schwere Teil wurde dann die Böschung hochgezogen und für den weiteren Abtransport abgedeckt. Diese Bilder wurden von Karl-Heinz Warzok fotografiert.
20150225 Letzter Abtransport Der letzte große Akt im Wald war am 25. Februar 2015 mit dem Abtransport der Pumpe abgeschlossen worden. Nun lagert das verrostete Teil in Much-Berzbach.
20150306 Heim ins Museum Für 17:00 Uhr war Fototermin angesagt. Die dicke Pumpe soll an einen geschützten Ort für die Restaurationsarbeiten im Heimatmuseum verschoben werden. Aber: Der Weg dahin war noch gar nicht fertig. Also Foto gegen Schaufel ausgetauscht und Splitt auf Schubkarre geschaufelt. Dieser wurde dann zerstreut und mit einer Rüttelmaschine verdichtet. Bauleitung hatte natürlich Karl-Josef. Es wäre doch schade, wenn 2-3 Tonnen von einem Anhänger unkontrolliert danieder gingen. Aber alles hat vor der Dunkelheit geklappt. Das Teil hat seine Position. Jetzt ist Karl-Heinz bei der Restauration gefordert.
20150327 Sandstrahlung Der Rost muss weg. Karl-Josef und Karl-Heinz machen sich ans Werk. Bei windigem Wetter mit ab und zu einigen Regentropfen geht es recht flott vorwärts. Allerdings ist der Schutzhelm nicht gerade gemütlich. An diesem Tag wurden die letzten großen Teile vom Rost befreit.
20150626 Position erreicht Die letzte Position der Lambach-Pumpe ist erreicht. Das sauber restaurierte größte Stück der Lambach-Pumpe wird auf einen vorbereiteten Sockel gesetzt. Damit haben einige Tonnen Geschichte einen neuen Platz gefunden. Auch an diesem Tag waren viele Interessierte und Helfer anwesend. Das Ereignis wurde auch anschließend mit einem kleinen Umtrunk gewürdigt. Nun muss Karl-Heinz in mühsamer Detailarbeit das Teil zum Laufen bringen.
20150820 Angedockt Am 20.08.2015 wurde das von Karl-Heinz restaurierte Steuerelement, welches am 07.02.2015 geborgen wurde, an den Hauptteil der Pumpe "angedockt". Nun kann Karl-Heinz die vielfältigen kleinen Arbeiten an der Pumpe durchführen, damit das Teil zum Laufen kommt. Alle sind gespannt.
20151025 Inbetriebnahme Nach nur einem halben Jahr hatte Karl-Heinz die über 100 Jahre alte L-380 wieder betriebsbereit hergestellt. Am 25.10.2015 konnte die offizielle Inbetriebnahme unter Anwesenheit vieler Sponsoren, Helfer und Interessenten erfolgen. Damit hat das Technik & Bauern Museum eine weitere Attraktion in der wachsenden Ausstellung zu verzeichnen. Dies wurde an diesem Tag nach guter Vorbereitung durch das Organisationsteam rund um Margret und Karl-Josef Haas gefeiert.
20151205 Wassserförderung Am 05.12.2015 wurde die Funktion der Wasserförderung getestet. Alles lief nach den Planungen von Karl-Heinz erfolgreich ab.















































Nachstehendes Video aus YouTube informiert ebenso über die Lambach-Pumpen.